Interviews des Leitartikels PULSTREIBER Februar-März in kompletter Länge

Im Rahmen unserer aktuellen Ausgaben und des polarisierenden Artikels über die Situation des Sports in Dresden haben wir Kenner der lokalen Sportszene, aber auch Vertreter der Stadt und der Politik für unseren Artikel befragt. Wie im Magazin versprochen, hier die Interviews in kompletter Länge. Für unseren Artikel müsst ihr allerdings Ausgabe 7 des PULSTREIBERS lesen.

 „Eklatantes Missverhältnis zwischen der Förderung des Profi- und der des Breitensportes“

Johannes Lohmeyer
Kreisvorsitzender der FDP Dresden

Herr Lohmeyer, auf der Internetseite der FDP sagen Sie u.a. klar und deutlich „Ich kämpfe für bessere Sport- und Freizeitangebote“. Wofür genau kämpfen Sie?
Wir setzen uns insbesondere dafür ein, dass Sportvereine endlich als Jugendhilfeträger anerkannt und gefördert werden. Gemeinsamer Sport in der Gruppe ist meines Erachtens die beste Form der Jugendarbeit.

Wie sehen Sie allgemein die Situation im Dresdner Sport?
Ich sehe in erster Linie ein eklatantes Missverhältnis zwischen der Förderung des Profi- und der des Breitensportes. Als Liberaler rufe ich aber nicht in pawlowscher Manier nach der großen Steuergeld-Gießkanne. Gerade im Bereich des Sports lässt sich viel in privater Initiative bewegen. Events wie die Team Challenge, das Nachtskaten oder viele andere attraktive Angebote zeigen dies.
   
Darf man den Begriff „Sportstadt Dresden“ denn überhaupt in den Mund nehmen oder sollte man dies eher ironisch werten?
Das hängt davon ab, was man unter einer "Sportstadt" versteht. Eine Stadt, die vom Sport dominiert wird, sind wir sicher nicht - in der Außendarstellung ist Dresden in erster Linie eine Kulturstadt. Wenn es um die breite Palette sportlicher Möglichkeiten geht, sind wir durchaus eine Kulturstadt.

Was würden Sie sich unabhängig Ihres politischen Engagements für den Dresdner Sport wünschen?
Ich wünsche  mir mehr sportliche Kompetenz in der Politik. Mit  Barbara Lässig, Matteo Böhme, Andre Schindler und Jens Genschmar ist die FDP im Stadtrat sportlich bestens aufgestellt - bei unseren Mitbewerbern ist das leider nicht der Fall. Persönlich werde ich mich z.B. als Sponsor der Team Challenge, aber auch als Veranstalter eigener Golfturniere weiterhin für den Dresdner Sport engagieren.


„Habe die Stadt als offenen Partner erlebt“

Günter Frietsch
Vorsitzender des Dresdner Squashvereins

Viele Dresdner beklagen, dass es in unserer Stadt zu wenige herausragende Sportevents gibt. Können Sie diese Ansicht teilen?
Wer losheult, dass es keine großen Sportveranstaltungen in Dresden gibt, der hat entweder nicht richtig aufgepasst (Stichworte Schacholympiade und Frauen-WM) oder verkennt die Tatsache, dass hierfür zunächst mal Voraussetzungen geschaffen und in den entsprechenden Sportarten aber auch Organisatoren gefunden werden müssen. Voraussetzungen schaffen bedeutet jetzt nicht, dass wir im Großen Garten eine Skisprungschanze bauen, sondern dass Dresden vor dem Hintergrund seines Sportartenangebotes die Organisation größerer Sportveranstaltungen ermöglicht. Auch bei der Organisation eines größeren Sportevents habe ich als Vorsitzender des Dresdner Squashvereins die Stadt als offenen Partner erlebt. So können wir im April dieses Jahres die ersten Deutschen Squashmeisterschaften in Ostdeutschland ausrichten, was ohne eine gewisse finanzielle Unterstützung seitens Stadt und Land nicht machbar wäre. Gerade auch die Unterstützung unserer Meisterschaft ist für mich ein Beleg dafür, dass Dresden seine Gäste nicht nur auf der ausgefahrenen Kulturschiene in diese herrliche Stadt locken möchte.


„Zurzeit stehen wir uns in Dresden mit unserer Verwaltung selbst im Wege“

Barbara Lässig
Stadträtin, Sport-Ausschuss, Kulturausschuss, Behindertenbeiratsmitglied

Warum ist es so schwer Top-Events nach Dresden zu holen?
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir keine Top-Events nach Dresden bekommen, wenn wir nicht den richtigen Top-Veranstaltungsmanager haben, der a) etwas von diesem schweren Geschäft versteht und b) die erforderlichen Netzwerke und Kontakte hat. Natürlich reicht dabei auch nicht NUR ein fähiger Manager, wenn nicht außerdem sämtliche Organisationsstrukturen darauf ausgerichtet werden, das kleinteilige Nebeneinander, in einigen Fällen  sogar Gegeneinander aufzulösen. Zurzeit stehen wir uns in Dresden mit unserer Verwaltung selbst im Wege. Wir werden es auch nie in eine höhere Liga schaffen, solange wir Menschen in unserer Stadt haben, die vom „Neid zerfressen“ sind und auch Angst vor größeren Veränderungen haben. Mit solchen negativen Emotionen werden wir auch weiterhin solche Spitzenmanager wie Wolfram Köhler in unsere Stadt verhindern. Macher mit Visionen sind generell unbequem und werden somit lieber von hinten gesehen. Also bleiben wir lieber beim Alten und behalten damit Mittelmaß! Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schaffung geeigneter, (Groß)eventfähiger Sport- und Veranstaltungsstätten. Außer unserem neuen Fußballstadion sehe ich derzeit keine geeigneten Voraussetzungen in unserer Stadt. Gerade mit der Eissport- und Ballspielhalle und der Margonarena an der Bodenbacher Straße, die selbst mit hohen Aufwendungen nicht weiter ausbaufähig sind, werden wir es nie in die erste Liga schaffen. So lange über Dresden der bleierne Nebel von Konkurrenzkampf aus Eigensucht, Futterneid und Inkompetenz der kleinen "Fürsten" wabert, wird sich nichts zum Guten ändern. Wolfram Köhler spricht bei unserer schönen Stadt immer von einem „ungeschliffenen Diamanten“ – dabei wird es wohl im Eventbereich bleiben!

Was muss getan werden, um das zu ändern?
Auf jeden Fall sollte, nach der unsäglichen „verpatzten“ Köhler-Geschichte letzten Sommer, die weitere Ausschreibung für den sogenannten Supermanager nicht zurückgezogen werden! Mit Erschrecken habe in der Presse gelesen, dass die Oberbürgermeisterin, das Vorhaben „Neuausschreibung  eines Managers für Veranstaltungen“ erst einmal komplett zurückgezogen hat. Und das, obwohl es dazu eigentlich einen Stadtratsbeschluss gibt? Jetzt soll bis September 2010 erst einmal das Veranstaltungskonzept (wer macht das eigentlich? Die Messe mit einem Interimschef, der Sportstättenbetrieb mit einem Interimschef? Oder Frau Bunge von der DMG allein?) verabschiedet werden und danach soll eventuell der passende Mensch dazu gefunden werden?

Am Beispiel Short-Track EM-Meisterschaft in Dresden zeigten sich ganz deutlich unsere Sportstätten-Baudefizite. Sportlich gesehen eine gelungene Veranstaltung. Diese Sportart in Dresden hat etwas mit den hervorragenden Sportlern in Dresden zu tun – der EM-Titel der 3000 m-Frauenstaffel und der 2. Platz der Herren zeigt unser großartiges sportliches Niveau. Aber: ist es normal, dass wir diese Veranstaltungsstätte mit so vielen rot-weißen Bauabsperrbändern (sowohl innen als auch außen) umsäumen, dass man ständig das Gefühl hat, dass das zum Teil umstrittene  „Eissport- und Ballspielzentrum“ noch nicht fertig ist. Ist es normal, dass bei einer Europameisterschaft die Sport- und Merchandisingartikel vom Tapeziertisch verkauft werden? Selbst der Bundesinnenminister saß als Ehrengast im sogenannten VIP-Bereich inmitten rot weißer Absperrbänder. Und das bei 7 Mio. Mehrkosten als geplant?!!


„Sportwirtschaftliche Probleme in Dresden sind ja nichts Neues“

Christian Dietze
Vorstand Handballspielverein Dresden e.V.

Viele mittlere und kleinere Vereine klagen über mangelnde Förderung und Unterstützung im Vergleich zu den „Großen“ (DSC, Dynamo, Eislöwen,…). Wie sieht die Situation im Handball aus?
Im Grunde ist ein Spartenverein wie der unsere sich selbst überlassen. Natürlich, die Bemühungen der Dachorganisation KSB oder des Eigenbetriebs zur Unterstützung sind unübersehbar. Doch oft reichen die Bemühungen allein nicht aus. Es verstärkt sich der Eindruck, dass zwar punktuell durchaus etwas gemacht werden kann, aber grundsätzliche Dinge nicht in Angriff genommen werden. Ein dringendes Problem ist beispielsweise die Schaffung einer für den Handball in Dresden angemessenen Halle. Bei der sportlichen Konkurrenz des Fußballs, Volleyballs oder Eishockeys reicht doch eine Kapazität für bis zu 600 Fans. Davon sind wir weit entfernt. Die dem Schulamt unterstellten Hallen, auch superneue, stehen nur begrenzt zur Verfügung und unterliegen, wie im Fall des ehemaligen Wustmann-Gymnasiums, dem Diktat der jeweils dort vorübergehend einquartierten schulischen Einrichtungen. Da ist es oft schwer, einen gemeinsamen Nenner bei der Nutzung und den Rahmenbedingungen zu finden. Zudem weist die Qualität der Einrichtungen erhebliche Defizite auf. Dazu zählen die sanitären Anlagen, Spielfeldmarkierungen, Beschallungsanlagen etc. Diese auszugleichen, verursacht enormen Aufwand, der im Ehrenamt Tätigen.

Der HC Elbflorenz, der ja aus dem insolventen HC Dresden hervorgegangen ist, versprach mittelfristig den Aufstieg in die Bundesliga und hatte große Pläne. Die Realität sieht anders aus und nun steckt der HC erneut in der Krise. Trotz seiner Vorgeschichte konnte der Verein deutlich mehr Sponsoren als der HSV aufführen, der spielerisch dem HC in nichts nachsteht. Woran liegt das?

Sportwirtschaftliche Probleme in Dresden, also nicht nur des HC, sind ja nichts Neues. Jeder Verein, auch der unsere, hat größte Mühe, sein Budget Jahr für Jahr zu sichern. Wir lassen dabei großes Augenmaß walten, bewahren uns den Blick für das Machbare und vermitteln das auch den aktuellen und potenziellen Partnern. Leider wird das nicht immer und überall von jedem anerkannt, sind der schnelle Erfolg, und damit die Präsenz und öffentliche Wahrnehmung, mit zu hoher Priorität versehen. Das führt zu Über- und Fehleinschätzungen bei allen Beteiligten und in der Folge zu Enttäuschungen. Unstrittig ist, dass wir mit dem vorhandenen Potenzial kaum mehr als das Gegenwärtige erreichen können. Wir haben zuverlässige Partnerschaften, die uns ein hohes Maß an Sicherheit garantieren und sich gemeinsam mit uns über die letztjährige Vizemeisterschaft gefreut haben. Neue Partner zu finden erweist sich in Dresden und Umgebung als ein sehr komplexes und schwieriges Unterfangen. Wer da mit Partnern agiert, die über entsprechende Netzwerkstrukturen verfügen, der ist zunächst im Vorteil. Ob sich daraus dauerhafte Beziehungen entwickeln lassen, unterliegt meines Erachtens im starken Maß der Einhaltung der vg. Prinzipien. Als ein wesentliches Problem erweist sich die zunehmende Professionalisierung, die mit den anstehenden Änderungen im Spielbetrieb/ Spielklassen eine neue Qualität erreichen wird. Mit äußerster Skepsis sehe nicht nur ich diese Entwicklung, da die finanziellen Möglichkeiten besonders im Osten Deutschlands absolut begrenzt sind, nicht nur wegen der Krise. Selbst namenhafte Vereine der Bundesligen kämpfen mittlerweile ums Überleben. Umso wichtiger ist es für uns, statt ungehörige Summen auszureichen, den jungen Sportlern  Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sie sich umfassend entwickeln können. Dazu zählen  Ausbildungs- und Arbeitsplätze, Möglichkeiten am Sportgymnasium zu lernen und zu trainieren und nicht zuletzt ein qualitativ auf hohem Niveau stehendes Training anzubieten. Dabei sind alle gefordert, der Verein, die Kommune, Politik und Sportverbände.

Denken Sie, dass der Handballsport in Dresden dadurch Schaden genommen hat?
Imagefördernd sind diese Vorgänge bestimmt nicht. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen einen Weg finden, der aus der Misere führt.

Aber reden wir nicht nur vom Handball. Auch im Fußball wurden große Summen bewegt und trotzdem kämpft man nicht um den Aufstieg, sondern um den Abstieg. Wie würden Sie Dresdens sportliche Entwicklung sehen, wenn all jene Gelder in den Nachwuchs- bzw. Breitensport geflossen wären?
Hochleistungssport soll sein, ohne Wenn und Aber! Er vermittelt ein optimistisches Bild der Gesellschaft, setzt Begeisterung frei und dient unbedingt der Vermittlung gesellschaftlicher Werte. Er ist gewissermaßen die Krone auf einer breiten Basis, die es zu pflegen und zu hegen gilt. Diese haben wir z.B. in unseren Leitsätzen niedergeschrieben. Kultur besteht nicht nur aus der Semperoper, aus unseren wunderschönen Ausstellungen und unserem tollen Dresden mit all seinen begeisternden Bauwerken. Auch der Sport gehört dazu. Leider findet man z.B. in den Aussagen der neuen Tourismuschefin Frau Bunge kein Wort zum Sport, wenn es um die Attraktivität unserer Stadt geht. Wohlgemerkt, nicht nur unsere Gäste haben Anspruch auf (Sport-)Kultur, auch der Dresdner möchte hier ein Erlebnisfeld haben. Wenn Geld für den Sport bereitgestellt wird, dann sollen solche Events, wie die bevorstehende Fußball-WM der Frauen im neuen Stadion, mit allen Kräften unterstützt werden. Doch Nachhaltigkeit bedarf der Zuwendung für unsere Kinder und Jugendlichen. Dafür zielgerichtet Mittel einzusetzen, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Hier sollte sich der Sport mit der Politik treffen und nach Möglichkeiten sinnen, unseren jungen leistungssportwilligen Dresdnern, aber nicht nur diesen, eine sportliche Zukunft zu geben. Dabei mit dem Budget verantwortungsbewusst umzugehen, gebietet schon die kaufmännische Gewissenhaftigkeit.


„Haben noch jede Menge Potential und Nachholbedarf“

Peter Gorka
Turnierdirektor des ATP-Challenger-Turniers, Vorsitzender TC Blau Weiß Dresden , Vizepräsident des Deutschen Tennisbundes

Seit über 50 Jahren engagieren Sie sich schon für den Dresdner Sport. Was waren Ihre denkwürdigsten sportlichen Erlebnisse in Dresden?
Wenn ich diesbezüglich ganz weit zurück blicke waren es für mich die Leichtathletik-Harbigsportfeste im heutigen Dynamostadion. Dies waren in der damaligen Zeit sportliche Highlights mit absoluten Topathleten. Dies liegt aber sehr lange zurück und ich würde mir für Dresden einen solchen leichtathletischen Höhepunkt in einem ordentlichen Leichtathletikstadion sehr gut vorstellen können. Sportliche Höhepunkte in jüngster Vergangenheit waren aus meiner Sicht die Volleyballweltmeisterschaften der Damen 2002 und von der weltweiten Resonanz zählt zweifelsohne die Schacholympiade dazu. Nicht vergessen möchte ich die Tennisereignisse im Waldpark – 10 ATP Turniere mit absoluten Weltklassespielern und den FED-Cup Russland gegen Deutschland im Jahr 2002 mit einem deutschen 3:2 Sieg.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation des Sports in Dresden?
Ich möchte diese Frage aus zwei Blickwinkeln beurteilen, aus der Sicht des Leistungssports und aus der Sicht des Vereinssports. Auf dieser Ebene des Leistungssports kann die Landeshauptstadt Dresden z.Zt. leider nicht sehr viel Überragendes bieten. Eine Ausnahmestellung nehmen aus meiner Sicht gegenwärtig die Volleyballdamen des DSC ein. Sie spielen auf dem internationalen Parkett mit und spielen auch eine gute Rolle in der Bundesliga. Weitere Mannschaftssportarten mit Spitzenniveau sehe ich leider momentan bei den olympischen Sportarten nicht. Bei den Individualsportarten gibt es speziell in der Leichtathletik, im Rudern und im Wasserspringen gute Ansätze und einige herausragende Erfolge – diese gilt es auszubauen und die Schaffung der entsprechenden infrastrukturellen Voraussetzungen haben  für weitere Erfolge und den Verbleib der Sportler in Dresden zwingende Priorität. Mit dem Sportgymnasium haben wir für die Entwicklung des Nachwuchsleistungssportes eine hervorragende Basis geschaffen. Die Synthese von Schule – Wettkampf/Training und Internat sucht deutschlandweit seines Gleichen. Vereinssport:  Hier hat sich aus meiner Sicht in den letzten Jahres eine Menge getan. Relativ schnell wurden nach der Wiedervereinigung die neuen Vereinsstrukturen, trotz aller bürokratischen und mitunter für das Ehrenamt kaum durchschaubaren Hürden, geschaffen und aufgebaut. Mit Stolz können wir heute in Dresden auf mehr als 360 Sportvereine mit ca. 65000 Mitgliedern blicken. Deutschlandweit liegen wir allerdings mit dem Organisationsgrad von ca. 14 % noch weit hinter den alten Ländern zurück. Hier haben wir noch jede Menge Potential und Nachholbedarf. Lobenswert ist die seit einem Jahr neu überarbeitete Sportförderrichtlinie der Stadt. Sie gewährt erstmals den Sportvereinen eine gewisse Sicherheit für die finanzielle Absicherung bezüglich der Bezahlung der stets angestiegenen Betriebskosten und der Werterhaltungsmaßnahmen. Besonders wichtig ist dies für Vereine  mit von der Stadt übernommenen Sportstätten. Für den Kinder-und Jugendbereich wünschte ich mir zukünftig eine Erhöhung der Zuschüsse – hier liegt unsere Zukunft und jeder hier zusätzlich investierter Euro amortisiert sich um ein Vielfaches auf vielen Gebieten des alltäglichen Lebens. Sparmaßnahmen im Kinder-und Jugendbereich führen in späteren Jahren zu einem nicht absehbaren volkswirtschaftlichen Schaden.

Viele Turnhallen, in denen unsere Sportler trainieren, sind in einem traurigen Zustand? Liegt es immer nur am Geld oder räumt man dem Sport einfach keinen Stellenwert?
Diese Meinung kann ich so nur bedingt nachvollziehen. Freistaat und Kommune haben in jüngster Zeit  nicht unwesentliche Mittel in den Neubau und die Sanierung der Sportstätten gesteckt. Allerdings war der Sanierungsstau in den letzten Jahren enorm gewachsen und die gemachte Vernachlässigung bezüglich einer kontinuierlichen Werterhaltung ist uns nunmehr mit aller Fülle und Macht auf die Füße gefallen. Gerade bezüglich Schulhausbau inkl. Schulsporthallen ist in den letzten Jahren ein echter Boom zu verzeichnen. Nicht zuletzt hat das von der Bundesregierung beschlossene Strukturprogramm dazu beigetragen, diesbezüglich Verbesserungen zu erzielen. Auch die Erbauung des Dynamostadions, der Eishalle, des Sportgymnasiums müssen an dieser Stelle erwähnt werden. Natürlich muss es in diesem Tempo weitergehen, was in Anbetracht des gegenwärtigen Steueraufkommens in den Kommunen sicherlich keine leichte Aufgabe sein wird. Hier denke ich besonders an die Sanierung und den Neubau von Schwimmhallen. Einen neuerlichen Sanierungsstau bei der Werterhaltung der Sportstätten dürfen wir uns nicht noch einmal erlauben – hier ist Kontinuität gefragt.

Blicken wir einfach einmal 5 Jahre in die Zukunft. Wie sehen Sie Dresden dann aus sportlicher Sicht?
Aus meiner Sicht müssen wir Prioritäten setzen. Was können wir uns leisten – was hat Tradition in Dresden und wie können wir dauerhafte und nachhaltige Sportveranstaltungen in Dresden etablieren? Dresden ist und bleibt eine Kunst-und Kulturstadt, was nicht ausschließen sollte, dass Dresden eine sportfreundliche aber keine Sportstadt ist und auch nicht darum kämpfen sollte. Als nachhaltiges und dauerhaftes Event könnte ich mir u.a vorstellen, dass in Dresden ein jährlicher Weltcup im Volleyball der Damen mit ca.  8 oder 16 besten Mannschaften der Welt etabliert würde. Spielstätten für die Gruppen könnten die Messe, die Margon-Arena, das Eisstadion sein. In 5 Jahren sollte auch spätestens in Dresden ein modernes Leichtathletikstadion vorhanden sein und alljährliche Einladungskämpfe etc. wären wünschenswert. Klingenthal hat es mit seiner Sprungschanze auch  mit der Aufnahme in den internationalen Wettkampfkalender geschafft!! Die sportliche Weiterentwicklung der Fußballer und Eishockeyspieler ist selbstverständlich ein weiterer Wunsch. Dessen Erfüllung ist aber ganz wesentlich von der weiteren Entwicklung der Wirtschaft abhängig. Sport funktioniert nur, wenn auch die Wirtschaft funktioniert – die Ansiedlung großer wirtschaftlicher Unternehmen und deren wirtschaftlicher Erfolg sind für die weitere Entwicklung des Sportes unabdingbar und eine zwingende Voraussetzung.


„Dresden wird mit jeder Großveranstaltung attraktiver„

Sören Glöckner
Geschäftsführer OK Außenstelle Dresden, Venue Manager LOC Dresden

Dresden hat es geschafft mit seiner Bewerbung für die Damen-Fußball-WM 2011 eine sportliche Großveranstaltung nach Dresden zu holen. Wie würden Sie diesen Kraftakt beschreiben?
Zunächst musste Dresden die Vorgaben aus dem FIFA-Pflichtenheft erfüllen. Diese hohe Hürde konnte Dresden auch Dank des neuen Rudolf-Harbig-Stadions gemeinsam mit 10 weiteren deutschen Städten nehmen. Am Ende waren regionale Gesichtspunkte entscheidend. Hier konnte Dresden nicht nur mit seinen historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten, sondern auch mit einem großen Einzugsgebiet punkten.

Viele sportliche Großveranstaltungen gibt es darüber hinaus in Dresden nicht. Berlin hatte die Leichtathletik-WM, jedes Jahr das DFB-Finale. Köln und Mannheim die Eishockey-WM im Mai 2010. Ein DFB Herren-Länderspiel wird es in Dresden in absehbarer Zeit nie geben. Sehr selten, dass mal ein Box-WM Kampf in Dresden statt fand. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?
Dresden wird mit jeder Großveranstaltung attraktiver. Dabei kommt es nach meiner Ansicht nicht auf die Masse sondern die Klasse an. Mit Sicht auf die Ausstrahlung und Nachhaltigkeit einer internationalen Großsportveranstaltung sind die perfekte Organisation und die Einbindung vieler städtischer und regionaler Institutionen sehr wichtig. Dies bindet finanzielle und personelle Ressourcen. Deshalb finde ich es richtig, dass sich die Stadt auf einzelne Events konzentriert und mit ihnen wächst. Für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaften 2010 und 2011 kann Dresden auf Erfahrungen und Strukturen aus der Schacholympiade 2008 zurückgreifen. Jetzt ist es wichtig die FIFA Frauen-Weltmeisterschaften so vorzubereiten, dass die Spielerinnen und die Zuschauer aus aller Welt in Dresden und der Region ein emotionales und sportliches Großereignis erleben. Wenn uns das gelingt, werden wir keine Probleme haben, weitere Großsportveranstaltungen nach Dresden zu holen.


„Dynamo hat aus Fehlern gelernt“

Stefan Bohne
Hauptgeschäftsführer SG Dynamo Dresden

Dynamo Dresden wurde wiederholt von Seiten der Stadt finanziell unterstützt, um überhaupt überleben zu können. Derzeit wird erneut verhandelt, um von der Stadt Dresden für die kommende Saison Mietsenkungen zu bekommen. Ist Dynamo ein Fass ohne Boden?
In den derzeit laufenden Verhandlungen zwischen Dynamo Dresden, der Landeshauptstadt und der Stadion-Dresden-Projektgesellschaft geht es darum, eine langfristige und tragfähige Lösung für die Nutzung des Stadions durch den Verein zu erreichen. Hier ist es definitiv nicht das Ziel, pauschal Mietsenkungen zu fordern. Stattdessen hat der Verein mit Unterstützung des DFB nachdrücklich und fundiert belegen können, dass die in der derzeitigen Konstellation vorgesehenen Mietzahlungen mehr als das Zehnfache dessen umfassen, was vergleichbare Vereine an vergleichbaren Standorten zahlen. Die nach heutigem Stand ab der kommenden Saison greifenden Mietbedingungen sind also nicht marktgerecht und gefährden die Existenz des Vereins. Darum gibt es von allen Seiten akzeptierte Nachverhandlungen. Dass auch von Vereinsseite in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden, ist unbestritten. Dynamo hat jedoch aus diesen Fehlern gelernt und wirtschaftet inzwischen sauber, vernünftig und jederzeit transparent. Die Landeshauptstadt erkennt diesen Weg an. Die Atmosphäre der Zusammenarbeit ist konstruktiv und gut.

Betrachtet man den Zustand der Dresdner Sportstätten, sollte man meinen, dass nach soviel Unterstützung und dem Bau eines modernen Stadions, auch in den Breitensport investiert wird. Dem ist aber leider nicht so. Wie steht Dynamo zu dem Vorwurf, dass die Erhaltung des erfolglosen Drittligisten zu Lasten des Dresdner Breitensports geht?
Es kann nicht die Aufgabe des Vereins Dynamo Dresden sein, die öffentliche Förderung des Dresdner Breitensports zu beurteilen. Wie Sie richtig schreiben, ist das Rudolf-Harbig-Stadion eine Dresdner Sportstätte, von der nicht allein der Verein profitiert. Die Stadt Dresden brauchte dieses moderne Stadion und neben den Chancen, die es dem populärsten Dresdner Verein bietet, wird auch es auch für Großveranstaltungen wie Konzerte oder die Frauen-WM 2011 genutzt werden und Dresden damit neue Möglichkeiten bieten, sich zu präsentieren und Besucher anzulocken. Darüber hinaus ist auch unser Verein ein Imageträger und Wirtschaftsfaktor für Dresden, der aller zwei Wochen Tausende Menschen mobilisiert, die Geld in unserer Stadt lassen. In der Medienpräsenz und der Bekanntheit ist Dynamo führend in seiner Liga und im Fußball-Osten – all dies ist eine Werbeplattform für die Stadt Dresden, die sich auch im sozialen Bereich auf Dynamo auch verlassen kann: Durch seine Fanarbeit und sein soziales Engagement wird der Verein seiner Verantwortung, die ihm durch seine Beliebtheit und die öffentliche Unterstützung entsteht, gerecht.

Obwohl sich Dynamo Dresden von Hooligans und Randalieren öffentlich distanziert und immer wieder neue Methoden entwickelt, um Krawalle einzudämmen, kann der Verein diese nicht verhindern. Wo sehen Sie die größte Problematik für Verein und Polizei dies in den Griff zu bekommen?
Auch wenn Einzeltäter im Stadion hin und wieder Grenzen überschreiten, wird niemand in Dresden in den letzten Jahren von „Krawallen“ im Zusammenhang mit Dynamo Dresden berichten können. Hier hat der Verein durch seine konsequente Fanarbeit, durch die Beschäftigung eines hauptamtlichen Fanbeauftragten, durch die Unterstützung des Fanprojekts, durch sein soziales Engagement und dank der guten Zusammenarbeit mit den Behörden längst für eine deutliche Beruhigung sorgen können. Der DFB hat dies erkannt und führt Dynamo auf Verbandsveranstaltungen als Positivbeispiel an, auch mit dem Verband besteht eine sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dass es immer noch einzelne Wirrköpfe gibt, die die Bühne Fußball nutzen, um sich zu präsentieren und zu provozieren, ist uns natürlich bewusst. Als Fußballverein können wir die gesellschaftlichen Hintergründe solcher Vorfälle und Biographien nicht verändern. Wir können aber dafür sorgen, dass ihnen durch die breite Masse der vernünftigen Fans und eine strenge und nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Verein und Behörden die Bühne entzogen wird. Daran und dafür arbeiten wir ständig.

An welcher Stelle in Dresdens Sportlandschaft sieht sich denn der Verein im Großen und Ganzen selbst? An Spitzenposition oder eher als ein Verein von vielen?
Wir sind dankbar, dass so viele Dresdner uns auch in der 3. Liga die Treue halten und für einen überragenden Zuschauerschnitt sorgen, der Zweitliganiveau hat. Wir profitieren von dieser Popularität, aber wissen, dass sie auch eine Verpflichtung ist. Dynamo gehört zu Dresden – wenn wir der Stadt etwas geben können, dann tun wir das, beispielsweise mit unserem Engagement für die von Frau Oberbürgermeisterin Orosz initiierte Menschenkette am 13. Februar. Selbstverständlich achten wir aber auch die wichtige Arbeit aller anderen Vereine in der Stadt und hoffen, dass wir Sportler zukünftig noch öfter mit einer Stimme sprechen.


„Nicht alle Sportanlagen in einem erstklassigen Zustand“

Winfried Lehmann
Sportbürgermeister

Wie sehen Sie die aktuelle Situation der Sportstätten?
Dresden besitzt glücklicherweise eine sehr breit gefächerte Sportstättenlandschaft, wobei ein zusätzlicher Bedarf vor allem an Sporthallen, Fußballplätzen und Schwimmhallen besteht. Historisch bedingt sind nicht alle Sportanlagen in einem erstklassigen Zustand. Mit Hilfe der Hochwassergelder und ganz aktuell der Zuwendungen im Rahmen des Konjunkturpaketes II haben wir aber schon viele Sportanlagen modernisieren oder erneuern können. Ich denke, wir sind da auf einem sehr guten Weg. Natürlich haben wir noch einige Sportstätten, die heutigen Standards an Trainings- und Wettkampferfordernissen angepasst werden müssen. Leider haben wir jedoch nicht die finanziellen Mittel, um bei allen Sportanlagen sofort helfen zu können und müssen dabei auch um Verständnis für eine schrittweise Modernisierung bitten.

Wie ist die Vergabe von Schulsporthallen, was muss ein Verein tun? Gibt es Staffelungen bei der Verteilung?
Eigens für die Vergabe von kommunalen Sportanlagen wurde 2006 die Zentrale Servicestelle im Eigenbetrieb Sportstätten- und Bäderbetrieb (SBB) sowohl für Dresdner Sportvereine als auch für private Nutzer eingerichtet. Seitdem kann der aufwändige Vergabeprozess für Schulturnhallen und Sportanlagen des SBB  aus einer Hand erfolgen. Die Servicestelle übernimmt nach Antragstellung die Koordinierung mit dem zentralen Hausmeisterdienst und dem Schulverwaltungsamt, die Finanzplanung, das Controlling und die Erarbeitung und Erstellung von Belegungsplänen sowie Auswertungen. Die Vergabe von kommunalen Sportstätten erfolgt nach der Einreichung eines schriftlichen Antrages in Verbindung mit der Sportstätten- und Bädergebührensatzung auf der Grundlage der Sportförderrichtlinie der Landeshauptstadt Dresden. Dabei werden leistungsorientierte, sportartspezifische und soziale Gesichtspunkte berücksichtigt. Der Sportverein entrichtet für die Nutzung kommunaler Anlagen einen sogenannten Selbstkostenbeitrag, der sich nach dem Anteil Kinder und Jugendlicher richtet. Nach Prüfung der Anträge und nachdem vom Schulverwaltungsamt der Eigenbedarf an kommunalen Schulsportanlagen vorliegt, erhalten die Antragsteller vom Sportstätten- und Bäderbetrieb Nutzungsbescheide, in denen die Trainings- und Wettkampfzeiten verbindlich festgestellt werden. Die Vergabe der Nutzungszeiten erfolgt unter Vorbehalt des Eigenbedarfs der Dresdner Schulen. Bei Änderungen werden die Antragsteller umgehend informiert und es wird im Rahmen der zur Verfügung stehenden Hallenkapazitäten gemeinsam mit dem Antragsteller nach Ersatzlösungen gesucht.

Die Stadt hat nur bestimmtes Budget für Sanierung. Ist dieses Budget gestiegen oder geringer geworden? Wer legt Budget fest? Wonach wird entschieden, wer als nächstes eine Sanierung erhält?
Im Rahmen der Budgetplanung des Sportstätten- und Bäderbetriebes erfolgt eine Investitionsbedarfsanmeldung, die sich auf die Sportentwicklungsplanung sowie den tatsächlichen Zustand der Sportanlagen gründet und mit konkreten Baumaßnahmen untersetzt ist. Der Zuschuss an Investitionsmitteln an den SBB wird durch den Stadtrat festgelegt, der SBB kann keine eigenen Mittel diesbezüglich erwirtschaften. Der Investitionsplan des SBB wird letztlich den Stadträten zur Entscheidung vorgelegt, die entsprechend der Haushaltslage über die zu realisierenden Investitionen entscheiden müssen. In den letzten Jahren konnten neben den ursprünglich vorhandenen Eigenmitteln der Landeshauptstadt Sondermittel, zum Beispiel 2009 weitere 5 Millionen Euro Investmittel durch den Stadtrat oder Förderprogramme des Bundes (Konjunkturpaket II), genutzt und so viele Sportanlagen modernisiert und erneuert werden. Die Auswirkungen der Finanzkrise wirken sich jedoch auch auf die Haushaltsplanung der Landeshauptstadt aus, so dass ein ähnlich hohes Investitionsprogramm in den kommenden Jahren nicht zu erwarten ist.

Wie viele Schwimmhallen stehen den Dresdnern derzeit zur Verfügung? Wie schätzen Sie die Situation und Kapazitäten ein? Gibt es Planungen für eine weitere Halle?
Allgemein erfüllen die öffentlichen Schwimmbäder wichtige gesellschaftspolitische Aufgaben und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit, zur aktiven Freizeitgestaltung und zur Förderung sozialer Kontakte. Dies geschieht als elementarer Beitrag der Landeshauptstadt im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge. Mit vier kommunalen und zwei privat betriebenen Schwimmhallen ist Dresden momentan nicht in der Lage, den vorhandenen Bedarf am Schulschwimmen, dem Vereinssport, dem Öffentliches Schwimmen und Kursangeboten (Freizeitsport) und dem Gesundheitssport zu decken. Mit den Planungen für die Sanierung und den Neubau der Schwimmhalle Freiberger Platz und dem Neubau der Schwimmhalle Bühlau soll, auch gemäß den Vorgaben der Dresdner Sportentwicklungsplanung folgend, dieser Mangel schrittweise reduziert und damit die Sportbedingungen langfristig verbessert werden.


„Nicht Sportstadt, aber Laufsportstadt“

Randnotiz von André Egger
Laufszene Events GmbH

Dresden ist Laufsportstadt. Welche Stadt kann schon zwei große Marathonveranstaltungen pro Jahr vorweisen? So ist Dresden mit dem Renta Oberelbe Marathon und dem Morgenpost Dresden Marathon gleich doppelt in der Königsklasse vertreten. Darauf kann man stolz sein, wenn tausende Starter die Mischung aus Laufsport und einer emotionsgeladenen Strecke & Sightseeing geniessen. Aber damit nicht genug! Was einmal als reine Internetplattform begann, ist heute eine Agentur mit einem großen breitensportlichen Veranstaltungsportfolio. So feiert die REWE Team Challenge – der Firmenlauf in Dresden am 20. Mai ihre große Wiederauflage mit dem Zieleinlauf im neuen Rudolf-Harbig-Stadion, aber auch der SportScheck Stadtlauf gibt sich wieder auf dem Altmarkt die Ehre. Ganz neu: der Dresdner Brückenlauf, der erstmals 2010 als Nachtlauf ausgetragen wird. Wie man sieht – in Dresden läuft’s, und das hat auch einen Grund. Solche Veranstaltungen lassen sich nicht einseitig organisieren, sondern dies geht nur mit einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Stadt & Ämtern, der Polizei, dem Rettungsdienst, den Dresdner Verkehrsbetrieben und den Veranstaltern. Dies sei an dieser Stelle nochmals dankend hervorgehoben. Überhaupt, was zeichnet eine Sportstadt aus? Die Vertretung in den höchsten Ligen und Spielklassen oder die sportliche Vielfalt? Dresden hat vielerlei zu bieten und das sollte weiter gefördert und unterstützt werden. Dann klappt es auch mit noch höheren Ligen …